Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

Spendenaktion `09/10

CharityCycling Challenge

 

Dieser Bericht ist von und aus der Sicht von Matthias Reitenspieß geschrieben. Er beschreibt darin die einzelnen Stationen der CharityCycling Challenge des ersten Halbjahres 2009 bis einschließlich zum 7. Juni.

 

21 Frauen und Männer des Teams www.CharityCycling.de haben sich bis dato an der großen Spendenaktion beteiligt. Bei RTF Veranstaltungen im Raum Mittelfranken wurden 4231 Radkilometer gefressen und bei den bisherigen 3 Triathlon Veranstaltungen wurden Spitzenplätze erreicht.

 

Eine Radsportsaison beginnt bekanntlich mit dem 1. November. Ab diesem Tag werden wieder Freizeitstunden mehr oder weniger sinnvoll in eine konsequente Leistungssteigerung auf den Tag X hin investiert.

So auch bei mir und meinem Team www.CharityCycling.de . Da wir seit diesem Jahr eine Einheit aus dem TV 1881 Altdorf e.V. Triathlon und den reinen Radfahren bilden wird seit dieser Zeit regelmäßig neben den vielen Radkilometern auf der Straße und im Wald  auch das Schwimmen und Laufen bei uns groß geschrieben. Auch bei meinen zahlreichen Spinning Einheiten und im Fitnesstraining ist mir der ein oder andere öfters über den Weg gelaufen.

 

Neben dem Training war es für mich aber auch wichtig, an einem guten Konzept für meine dritte Spendenaktion nach „24 Stunden Rund um Altdorf" und „Franken 2008" zu arbeiten. Auch diese Aktion geht aus Überzeugung wieder zu Gunsten der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe der Deutschen Krebshilfe. In den ersten beiden Jahren habe ich bereits über 15000 Euro an Spendengeldern eingefahren und das darf gerne so weiter gehen.

 

Da ich im Jahr 2009  das Team in den Vordergrund stellen wollte, lag es nahe sich auf den Breitensport und Triathlon Wettkämpfe zu konzentrieren. Denn hier konnte ich eine breite Gruppe von Teammitgliedern zur aktiven Teilnahme animieren. So kam es dann auch. Bei der Saisoneröffnung Anfang April konnte ich eine große Gruppe zu unserer ersten „offiziellen"Sonntags Trainingsausfahrt begrüßen. Offiziell deswegen, da ich ja bereits schon seit dem ersten November mit ein paar Hartgesottenen über 2000 Kilometer durch Schnee und Kälte zurückgelegt hatte. Auch das regelmäßige Spinning Training kam uns jetzt bei den ersten längeren Radeinheiten über mehr als 4 Stunden zu Gute, hatte ich doch bei meinen weit über 100 Spinningstunden teilweise an die 20 Teammitglieder an meiner Seite.

Schon nach 3 Wochen intensivem Training mit einem Trainingsblock an Ostern, wo ich zusammen mit drei weiteren Jungs knapp 500 harte Trainingskilometer zurück gelegt hatte kam auch schon die erste Tour der Spendenaktion in Fürth bei der dortigen Radtourenfahrt (RTF)  auf uns zu. Frühmorgens um 7 Uhr traf ich mich mit Gerhard, Akin und Thomas an unserem Altdorfer Treffpunkt. Von hier aus standen mit der An- und Rückfahrt nach Fürth per Rad und der großen RTF Schleife von 121 Km am Ende 205 Km auf unseren Tachos zu Buche. In Fürth starteten außerdem noch Claudia, Wolfgang und Günter auf der kleinen 51er Strecke. Somit hatten wir eine Teamkilometer Leistung an diesem Tag  von 637 stehen.

Die nächste RTF ließ nicht lange auf sich warten. 2009 nahm ich erstmals auch die Oberpfalz für meine Aktionen mit auf, so das wir am 26. April bei der Neumarkter RTF an den Start gingen. Gemeinsam mit 7 weiteren Teammitgliedern nahmen wir die 117 Km Strecke in Angriff. Begleitet vom TSV Altenberg bei Fürth, die uns auch schon in der Woche vorher begleiteten legten wir einen flotten Reifen auf die Straße. So das wir nach insgesamt 150 Km leicht erschöpft zu Hause ankamen.

Weitere 5 Tage später kam der erste Wettkampf auf mich zu. Meine Triathlon Staffel ging zusammen mit mir in Amberg an den Start. Dadurch, dass es uns die Kunstmühle Max Bauer aus Schleifmühle ermöglicht hat, unser Saison Highlight auf den 12. Juli dem Challenge Roth zu legen, war dies einer der 3 Vorbereitungswettkämpfe auf genau dieses Ziel hin. Wir belegten mit unserer Staffel einen hervorragenden 2. Platz. Für Tanja , Dirk und mich war dies das Erste Zeichen, das wir den Winter nicht verschlafen hatten. Auch Gerhard Hirschmann war mit seinem 3. Platz in seiner Altersklasse auf der Sprintdistanz mehr als zufrieden.

So konnte es weiter gehen.

Am 3. Mai traf ich mich wieder um Punkt 7 Uhr zur Abfahrt, natürlich mit dem Rad, nach Großschwarzenlohe um an der RTF des RC Herpersdorf über 160 Km teilzunehmen. Thomas und Akin waren meine treuen Begleiter. Zu Hause wieder angekommen zeigte mein Tacho die Schnapszahl 222 an, das sollte für einen Sonntag doch reichen. Günter, Claudia und Wolfgang komplettierten das Team mit jeweils 47 gefahrenen Kilometern.

Station 5 der Spendenaktion führte uns mit der bisherigen Rekordbeteiligung von 12 Radfahrer/innen  nach Schnaittach. Die so genannte Teuferlas Tour hatte es in sich und war als Vorbereitung zur Station 6 dem Laufer Radmarathon genau richtig. Denn am Morgen des Vatertags standen für Stefan Waldmüller, Gerhard Liebel, Heiko Ritter und meine Wenigkeit 210 Km im Renntempo auf dem Programm. Nach knapp 7 Stunden platzierten wir uns bei dieser von der RSG Lauf sehr gut organisierten Veranstaltung unter den ersten 20 Finishern. Zur Entspannung fuhr ich gleich anschließend 3 Tage mit Gerhard, Markus und Harald durch Franken mit Fichtelgebirge und Frankenwald. Weil es sehr gut in unseren Terminkalender passte nahmen wir bei der, in Anlehnung an meine letztjährige Frankenumrundung, „kleinen Frankentour" auch gleich Station 7 der RTF in Neustadt/Aisch mit und kamen am Sonntag mit knapp 500 Km und ca. 5000 Höhenmetern glücklich wieder zu Hause an. Meine Beine schmerzten jetzt merklich nach einer Wochenleistung von über 900 Km.

Jetzt sollte es aber erst richtig losgehen! Meine Stafflschwimmerin Tanja und unser Läufer Dirk setzten große Stücke auf meine Radleistungen innerhalb des Teams bei den kommenden Triathlon Wettkämpfen in Altenkunstadt und am Steinberger See.

In Altenkunstadt waren wir mit 2 Staffeln am Start und belegten über die Distanz 1000 Meter Schwimmen (die Schwimmstrecke wurde aufgrund der Wassertemperatur von 14,2 Grad um 500 Meter verkürzt), 40 Km Rad und 10 Km Laufen unter 30 Staffeln einen 5. und 6. Platz. Markus Becker belegte außerdem auf dieser „Olympischen Distanz im Alaingang einen bemerkenswerten 16. Platz in seiner Altersklasse.

4 Tage darauf testete ich meine Form noch einmal bei einem Trainingswettkampf von Fischbach nach Altdorf und wieder zurück wo ich für die 21 Km gute 29 Minuten benötigte. Somit war alles im grünen Bereich für unsere Challenge Generalprobe am Steinberger See zur dortigen Mitteldistanz Staffel 2000 M Schwimmen, 80 Rad und 20 Laufen galt es möglichst schnell zu bewältigen. Dies ist uns auch sehr gut gelungen, in der Gesamtzeit  von 3:55 Stunden belegten wir den 3. Platz. Gerhard Hirschmann setzte auf der Sprintdistanz mit dem 1. Rang in seiner Altersklasse (AK) noch einen drauf und auch Thomas Hänel, der die Mitteldistanz solo anging, hielt die Farben unseres Teams mit Platz 19 in seiner AK hoch.

Nun werden wir nach einer kurzen Ruhewoche noch weiter hart an uns arbeiten, um uns beim Saisonhighlight im Juli in Roth in Topform präsentieren zu können. Denn dort bietet uns der Challenge in diesem Jahr eine perfekte Plattform für unsere Spendenaktion zu werben. Wir stehen dort in engem Kontakt mit dem Veranstalter um hoffentlich vor einer super Kulisse positiv in Erscheinung zu treten.

 

 

CharityCycling Challenge 2009 2. Halbjahr

Das zweite Halbjahr ist bekanntlich immer das schwerere!

Ich habe jetzt bereits gute 7000 Kilometer in den Beinen und tu mich schon manchmal ein bisschen schwer immer wieder die richtige Motivation zum Training zu finden. Die Spendenaktion an sich, meine Verpflichtung zu den einzelnen Sponsoren, die Wettkämpfe und nicht zuletzt meine vielen sportlichen Begleiter helfen mir aber sehr dabei.

Die Saison ist jetzt in eine richtig harte Phase gegangen. Es stehen jede Menge Herausforderungen vor der Tür und ich traue mich kaum mehr diese aufzumachen. Aber was bleibt mir anderes übrig, schließlich habe ich in den Wintermonaten den Mund wieder ganz schön weit aufgerissen.

Und mit diesem Druck im Rücken bin ich dann an einem leicht verregneten Dienstag im Juni zum Einzelzeitfahren nach Rednitzhembach gefahren. Dort trifft sich jedes Jahr die Creme de la Creme der Hobby- und Amateur- Zeitfahrszene aus ganz Bayern. Prominentester Starter war der Gold-, Silber- und Bronze Medallien Gewinner der Paralympics von Peking Wolfgang Sacher, der mit Platz 4 in der Gesamtwertung, 25 Plätze vor mir gewertet wurde. Aber auch für mich war das ein riesiger Erfolg, habe ich doch in meiner Altersklasse den 2. Platz belegt.

Auch als 4er Team gingen wir noch auf die rutschige 15 Km Schleife und belegten mit Gerhard, Heiko, Thomas und mir einen guten 4. Platz.

Die nächsten Kilometer hatten wir uns in der Schweiz vorgenommen. Dort finden jedes Jahr die RAAM Qualifikationsrennen statt an dem ich im Jahr 2010 teilnehmen möchte. 720 Km Einzelzeitfahren ist eine angemessene Strecke um sich fürs Race Across Amerika, kurz RAAM, qualifizieren zu müssen. Mit Markus Becker zusammen habe ich mir das Leiden meiner Konkurrenten vom nächsten Jahr auf der 110 Km langen Schlussrunde einmal angesehen. Ich war sehr beeindruckt und hoffe, dass ich diese Distanz von 720 Km alleine gegen Wind und Wetter und vor allem  dem eigenen Schweinehund auch einigermaßen so gut in den Griff bekommen werde. Gleich am nächste Tag, Sonntag 5. Juli waren wir bereits als Führungsfahrzeuge beim Altdorfer Halbmarathon eingeteilt und waren da wieder nur aktive Zuschauer von anderer Leute  Höchstleistungen. Vom Team CharityCycling finishten mit guten Platzierungen Alfred Reitenspieß, Dirk Münsterer, Andreas Pillhofer, Marion Schrödel und Doris Becker.

Zwischenzeitlich erreichte Gerhard Liebel beim 12 Stunden Mountainbike Rennen in Schnaittach den 3 Gesamtrang unter hochkarätigen Gegnern. Und dies nur mal so ganz nebenbei wie der 50 jährige Routinier durchblicken lässt.

Nun zum größten öffentlichen Auftritt des Team CharityCycling bis zu diesem Zeitpunkt, der Quelle Challenge Roth am 12. Juli stand an. 4 Staffelteams waren bis in die Haarspitzen motiviert, jeder Einzelne hat dies über den Tag verteilt unter Beweis gestellt. Die Beste Staffel stellten Tanja, meine Wenigkeit und Dirk  in einer Endzeit von 8:52 Stunden. Dies war Platz 6 in der Mixed Gesamtwertung und ein riesiger Erfolg für uns drei. Die Einzelzeiten von 1:01 für 3,8 Km Schwimmen, 4:38 Stunden für 180 Km Rad und dem Marathon von 3:09 spiegeln dieses wieder. Aber auch unsere weiteren Staffeln haben die in sich gesetzten Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die zweite Staffel mit Sandra, Heiko und Andreas belegte einen Hervorragenden 16. Platz in der Mixed Wertung unter knapp 200 Staffeln. 3.und 4.  im Bunde waren die Staffeln um Alex, Michael und Markus und Sören, Thomas und Michael. Im Ziel angekommen hatten wir dann noch unseren großen Auftritt im Stadion, wo wir eine Scheckübergabe vor der gigantischen Challenge Kulisse mit dem Organisator Felix Walchshöfer und dem Leiter der Wöhrl Filiale in Roth durchführen durften.

Am kommenden Wochenende stand ein Familienausflug auf dem Programm. Denn sie sind es, die durch mein großes sportliches Engagement immer etwas die Leidtragenden sind. Frühmorgens packten wir zwei große und ein kleines Fahrrad in den Kofferraum, machten uns auf den Weg nach Weißenburg, wie sollte es anders sein, zur dortigen RTF. Mein Sohn Jan war Feuer und Flamme für die bevorstehende 42 Km Runde Mit Fünf Jahren eine solche RTF zu fahren, ist selbst für die eingefleischten Organisatoren des Mittelfranken Cups schon was besonderes. Und so wurden wir dort auch mit großen freudigen Augen begrüßt. Aber wenn man vom Papa das gesamte Jahr nichts anderes sieht, ist das für den jungen Mann selbstverständlich, sich für das Team und die Spendenaktion auch aktiv voll einzusetzen. Schließlich ist die Mama ja auch dabei.

Eine Woche später hatten zwei (extrem) Läufer unseres Teams Ihren großen Auftritt. Der K78 Berglauf in Davos stand an, bei dem Günter Müller und Andreas Pillhofer die Berge in hervorragenden Zeiten überwindeten.

Nach diesen großen Erfolgen, begaben wir uns in eine kleine aber Wohlverdiente Sommerpause. Einmal 10 Tage ohne Drahtesel, tut gut ist aber dann auch genug. Schließlich betreiben wir diesen Sport ja nicht weil er uns keinen Spaß macht, sondern ganz im Gegenteil.

Jetzt lagen die Prioritäten aber wieder auf der Langstrecke von mehr als 200 Km. Es galt sich Fit zu machen für den Saisonabschluss in Schönberg zu Gunsten der Lebenshilfe Nürnberger Land, wo wir schon gerne über 500 Km in 24 Stunden zurücklegen wollten. Das ganze Team stand fortan geschlossen hinter mir und meinen beiden Mitstreitern Gerhard Liebel und Heiko Ritter.

Außergewöhnliche Touren wie ein spontaner Besuch in Fulda zum Halbmarathon meines Vaters Alfred waren jetzt gefragt. Samstag um 15:30 los, kurze Übernachtung von 22 bis 5 Uhr, um dann pünktlich am Sonntag um 11 Uhr an der Laufstrecke bei Km 18 anzufeuern.

Aber auch weitere Veranstaltungen verkürzten die Wartezeit auf das große Saison Highlight in Schönberg. Da war das Radrennen „Rund um die Nürnberger Altstadt", was uns auf den, im wahrsten Sinne des Wortes, Boden der Tatsachen brachte. Ich im speziellen legte mich auf die Nase aber auch meine Teammitglieder merkten, dass aus uns keine Rennsportgruppe werden wird. Die letzte Station des Mittelfrankencups in Erlangen, bei der wir geschlossen mit dem Rad anreisten, war da schon eher unser Ding. 240 Km im flotten Tempo von 30 Km im Schnitt, ist das richtige Training für ein 24 Stunden Fahren, zumal wir auch hier bereits im Dunkeln losfahren mussten, um pünktlich am Start zu erscheinen. Auch der CharityCycling Nigth Drive, mit Start in Altdorf um 20 Uhr und Ende um 3 Uhr nachts war eine weitere Bewährungsprobe für uns Ausdauerfahrer.

Beim Neumarkter Stadtlauf war das Team am nächsten Morgen selbstverständlich auch vertreten. Die dortigen Veranstalter schwimmen voll auf unserer Wellenlänge und machen diese große Organisation für einen guten Zweck. Außerdem hat unser Spender der ersten Stunde, die Fa. Merz Reisen, wieder drei Teammitglieder zum mitlaufen eingeladen. Aber auch unter dem CharityCycling Logo waren einige Akteure in ihre Laufschuhe geschlüpft. Die Teaminterne Show stahl aber wieder eine Nachwuchshoffnung. Noemi Becker belegte beim Schülerlauf mit einer starken Energieleistung den 3. Rang auf dem Podium. Sie zeigte damit den „Alten" wie es geht.

Jetzt noch einmal kurz zum CharityBikeCup nach Ditzingen bei Stuttgart, wo sich Gerhard und ich mit ehemaligen und auch noch aktiven Profis der Radsportszenen in einem Jedermann Rennen messen durften. Jan Ulrich, Danilo Hondo und Rudi Altig um nur einige zu nennen waren mit dabei. Hier war es schon ein wenig erfolgreicher mit zweiten Plätzen in den jeweiligen Altersklassen für uns. Das sportliche Niveau war hier aber mit einem German Cycling Cup Rennen wie in Nürnberg nicht ganz zu vergleichen. Auch Jan Reitenspieß fuhr hier sein erstes Radrennen und schlug sich über die gesamte Distanz beachtlich gut.

6 Tage später am 9. Oktober war es dann so weit! Wir standen gemeinsam mit der Equipe Nürnberger und weiteren 53 Radfahrern in Hersbruck am Start zu unserer 24 Stunden Benefiz Radrundfahrt. Unter der Leitung und zu Gunsten des Lebenshilfe Vereins Nürnberger Land.

Die Kulisse hatte für Gerhard Liebel, Heiko Ritter und mich Gänsehaut Karakter. Das Wetter war für die Jahreszeit ganz OK. Aber der Wetterbericht meldete für uns nichts Gutes. Die Equipe Nürnberger begleitete uns 50 Km lang. Keiner weiß warum, aber die Mädels haben uns ein bisschen übermotiviert. Der Tacho zeigte einen Schnitt von über 30 Km pro Stunde und das am Anfang einer 24 Stunden Nonstop Tour. Hoffentlich ging das gut!? Nach ca. 4 Stunden, als sich die Gruppe so um die 12 Fahrer im Schnitt eingependelt hatte, lief aber alles nach Plan. Bald stellte sich heraus, dass Peter Schindler und Dieter Knichalla auch die kompletten 24 Stunden, an unseren Fersen bleiben wollten. Das gab allen eine erneute Motivation mit auf dem Weg, hatten sie doch auch schon einen Blankoscheck von der Nürnberger Firma Hydrometer mit in ihrem Gepäck.. Der Wetterbericht hielt was er versprach und wir wurden so gegen 4:30 Uhr zum ersten Mal so richtig nass. Aber auch die vielen Begleiter, die sich im Vorfeld bereits bei Organisatorin Elke Liebel angemeldet hatten, hielten ihr Wort und belebten das Fahrerfeld alle ca. 2 Stunden bei der Zieldurchfahrt in Schönberg aufs Neue. Da war das Team www.CharityCycling.de, das Team Icehouse aus Bayreuth, der RadlExpress Feucht, die RSG Lauf, Mitarbeiter der Lebenshilfe und viele Einzelfahrer wie auch Günter Scharrer aus Henfenfeld der als Handicap Sportler mit am Start war. All diese Sportler haben durch abwechslungsreiche Unterhaltung, ebenso wie durch das Spenden  von Windschatten maßgeblichen Anteil an dem großen Erfolg der Fünf  24 Stunden Finishern.

508 Km innerhalb 24 Stunden mit dem Fahrrad, obwohl die Straßen so gegen 13 Uhr am Samstag den 10. Oktober durch den jetzt wirklich sehr starken Regen kaum mehr befahrbar waren, ist schon ein wirklich großer Erfolg. Die letzten 3 Stunden konnten wir aber gelassen angehen da wir unser Zielsetzung fest im Griff hatten. Die 500 Km Marke wurde überschritten, die Lebenshilfe stand im Rahmen des 40jährigen Jubiläums und dem Tag der offen Tür einen ganzen Tag lang im Rampenlicht, auch das ist für eine so tolle Einrichtung schon ganz viel Wert. Auch das Team CharityCycling konnte sich vor breiter Öffentlichkeit gut in Szene setzen und wird mit mittlerweile insgesamt über 22.000 erstrampelten Euros für die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe der Deutschen Krebshilfe, der Aktion Sternstunden des Bayrischen Rundfunks und jetzt auch der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V. gestärkt und hochmotiviert ins 4. aktive Jahr gehen, um in Zusammenarbeit mit einigen Investoren für regionale Einrichtungen wie z.B. in Roth auf Kilometerjagd zu gehen.