Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

CharityCycling Sportjahr 2015

Viel Abwechslung für ein großes Ziel




ALTDORF - Ein Sportjahr aus meiner ganz persönlichen Sicht. Viele Sportarten wurden zu einem großen Ziel vereint. Auch mit 42 Jahren kann man noch ganz neue Wege gehen. Der Leistungssport an sich ist Geschichte aber große Erfolge waren dadurch nicht ausgeschlossen.


Mit einem Langlauftraining am 25.01. begann das Jahr etwas besonderes zu werden. Mit ein paar Radsportschülern bin ich zur Silberhütte gefahren und hier habe ich mir vor lauter Konzentration auf meine Jungs gleich nach wenigen Metern den Ringfinger gebrochen. Dies nur so am Rande weil es meine Vorsätze schon gleich mal kräftig durcheinander gebracht hat. Schwimmen ging nicht mehr und beim Nordic Walking lies ich halt das Nordic weg und ging mit meinem Vater flott spazieren. Bis so Ende März wieder alles „normal“ lief vergnügte ich mich im Open Air Fitness Center an den Geräten die ich gut halten konnte und beim Spinning, so das die Grundfitness schon gut war aber Disziplin spezifisch für die Deutsche Meisterschaft im Nordic Walking und dem 3.8 Km Schwimmen beim Challenge Roth einiges im Argen lag.

Mein erstes Ziel eine gute Zeit beim Nordic Walking in Bad Staffelstein lief aber trotz alledem sehr erfolgreich ab. Die 16,2 Km ging ich in 1:54 Stunden. Eine sehr lustige Begebenheit hier waren die unterschiedlichen Lauftechniken der Teilnehmer. Ich belegte Platz 4 hinter einem Geher, einem Teilnehmer der die Strecke einfach mal verlassen hatte und dann ganz wo anders wieder aufgenommen hatte also kurzerhand abgekürzt hat und einem regulär sehr gut laufenden Sportkameraden der den Sieg somit als einziger verdient gehabt hätte. Ich konnte darüber aber schmunzeln denn auf meinem Weg zur DM in Roding wo ich die 21 Km unter 2:30 Stunden laufen wollte war ich gut im Soll. Mein Vater Alfred und meine Frau Christine belegten ebenfalls im CharityCycling Outfit gute Zeiten und Platzierungen.


Beim diesjährigen Landkreislauf ging erstmals eine Nordic Walking Damenmannschaft in den Farben von CharityCycling an den Start. Die Mädels vom Stammtisch 12zuviel schlugen sich super unter den vielen Teams und belegten einen beachtenswerten 16. Platz.


Über Pfingsten ging es mit der Familie ins Trainingslager nach Milano Marittima (Italien) wo wir gemeinsam knapp an die 400 Rennrad Kilometer ran gekommen sind. Für Jan mit seinen 11 Jahren genug, die Mama Christine hatte ihren Spaß und Ida bei mir als Sozius im Kindersitz war zumindest die meiste Zeit sehr vergnügt auch wenn das Thermometer schon mal über die 34 Grad ging. Nachmittags wurden wir am Strand und Abends im Hotel Ambra beim Buffet für die positiven Strapazen entschädigt. Als kleines Souvenir nahmen wir noch für Jan einen original Neri Rahmen von Tour de France Teilnehmer Guido Neri mit nach Hause.


Anschließend folgte das erste Radevent mit dem Glocknerkönig in Zell am See (Österreich) wo ich meine Bestzeit über die Hochalpenstraße auf 2:05 Stunden verbessern konnte. Nicht gerade mein Gelände über 17oo Höhenmeter stetig bergauf aber es hat wie immer in wunderschöner Atmosphäre sehr viel Spaß gemacht.

Eine Woche später betrat ich Neuland bei der Deutschen Meisterschaft im Nordic Walking in Roding. Durch Papa Alfred kam ich beim NW Team Bayern mit in die Mannschaftswertung und konnte so das erste mal in meinem leben einen Deutscher Meister Titel im Team mit nach Hause nehmen. Eine schöne Erfahrung für mich. In den Einzelwertungen kam ich darüber hinaus noch zum Vizemeistertitel über 10 Km und Platz 3 über die Halbmarathon Distanz. Da war gleich gar nicht mehr so tragisch, dass ich mein oben beschriebenes Ziel von 2:30 Stunden um gleich 2 Minuten überschritten hatte. Alfred belegte in seiner Altersklasse, die in dieser Sportart sehr viel stärker vertreten ist wie in meinem Alter zwei sehr gute 5. Plätze.


Nach diesem Tag konzentrierte ich mich täglich auf meinen Schwimmeinsatz in einer der CharityCycling Staffeln beim Challenge Roth. 3.8 Km schwimmt man nicht so ohne weiteres. 40 Trainingskilometer in 4 Wochen reichten aber um auch hier eine neue persönliche Bestzeit zu erreichen. Nach 1:13 Stunden konnte ich den Staffel Transponder an meinen Radfahrer Andreas Lotz weiter geben. Mit dem Marathon übernahm später Frank Bär den Schlusspart. Dies war mein 10er Zieleinlauf in Roth, 4mal die volle Distanz und 5mal Radstaffel und jetzt als Schwimmer. Dies wollte ich per Actioncam in Bild und Ton festhalten und stolperte schließlich samt Kamera über den roten Teppich, bis auf ein paar Schürfwunden ist aber nichts weiter passiert. Auch die beiden weiteren CharityCycling Staffeln kamen sehr gut im Ziel an. Sandra Lee, Anna-Silke Geidner, Florian Fischer, Reinhold Gümpelein, Martin Mühlbauer und Rainer Eichenseer, Gemeinsam haben wir die Teamfarben gut vertreten beim auch in diesem Jahr wieder zum Weltbesten Triathlon gekürten Event. Nicht zuletzt da am Vortag bereits unsere Nachwuchsathleten beim kleinen Ableger, dem Junior Challenge sehr gute Leistungen brachten. Lea Werzinger, Fabian Roth und Jakob Pöllot gingen in der Schüler B Klasse über die Triathlon Distanz. Eine Schülerstaffel mit Mario Deppner, Jan Reitenspieß und Julian Paetzold zeigte ebenso das über die jeweiligen Disziplinen in Zukunft keine Nachwuchsprobleme bestehen werden. Mit der Teilnahme beim Challenge for All rundeten Leon Krapf und meine Wenigkeit die Hauptveranstaltung Triathlon der diesjährigen Spendenaktion sehr schön ab.

Nun sollte etwas Ruhe in die Sport Planungen einkehren. Ein Event stand auf dem Plan welches mehr mit Mut und großem Respekt von mir angegangen wurde. Inline Skate Marathon!

Mit einer Trainerstunde bei Volker Springhart, Blinden und Sehbehinderten Trainer der Rollsportabteilung des glorreichen 1. FCN, holte ich mir die Grundlage für dieses große Ziel.

Die Grundfitness war da, die Technik wurde immer besser und so war beim Fränkische Schweiz Marathon alles viel einfacher als ich mir das vorgestellt hatte. Nach 1:52 Stunden waren die 42 Km Geschichte. Mein eigenes Ziel war deutlich übertroffen und somit die vielseitigste Saison für mich perfekt gelaufen.

Abgerundet wurde dies alles, wie auch die letzten Jahre, mit dem CharityBikeCup im Team von Andre Greipel und den Querfeldein Rennen beim AAN Cross Cup, in Dachau und Fürth. Hier waren großer Spaß an der Sache und Mittelfeldplatzierungen Erfolg genug.

Ganz anders beim Silvesterlauf hier noch einmal im Nordic Walking jagte ich den Deutschen Meister Wolfgang Scholz vor mir her und wurde Zweiter. Meine Frau Christine belegte gar den 1. Platz für das CharityCycling Team. Dies war ein nochmals sehr erfolgreiches Ende des Sportjahres und wir hätten sicherlich noch so weiter gemacht aber es war einfach nur das Jahr zu Ende.


Aber warum tu ich mir das eigentlich an? Ich habe Familie, einen Vollzeitjob, bin Schüler Radtrainer beim RC 1913 Wendelstein e.V. und darüber hinaus in einem Verbund der Radsportvereine im Großraum Nürnberg. Genau genommen weiß ich das auch nicht so richtig aber Spaß an der Bewegung und verschiedene Herausforderungen reizen mich immer wieder. Darüber hinaus plane ich ein sehr großes Event in Altdorf, die CharityCyclingDays, anlässlich des 10jährigen Jubiläums meiner Auftaktveranstaltung „Rund um Altdorf 2007“ wo diese Sportarten vereint werden sollen, aber dazu auf diesen Seiten ein gesonderter Bericht zu gegebener Zeit.